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Bombardierkäfer (Brachinus crepitans) Drucken E-Mail
Freitag, 27 Februar 2004
Das WildGreen-Portrait zum Bombardierkäfer....

Familie:
Carabidae (Laufkäfer)

Ordnung:
Coleoptera (Käfer)

Vorkommen:
Mittel- und Südeuropa

Lebensraum:
Unter Steinen an warmen, sonnigen Stellen

Aussehen:
- 6-10 mm lang
- Flügeldecken glänzend blaugrün, streifige Struktur
- Kopf, Beine und Halsschild rot

Nahrung:
Kleine Insekten, Larven

Allgemeines:
Der Bombardierkäfer besitzt einen besonderen Schutzmechanismus, mit dem er sich vor Fressfeinden verteidigt. Aus seinem Hinterleib sondert er explosionsartig eine ätzende, etwa 100°C heiße Flüssigkeit ab. Dabei ist ein Knall oder Puff hörbar. Dieser Mechanismus beruht auf einer chemischen Reaktion:

In besonderen Drüsen werden Wasserstoffperoxid und Hydrochinone produziert. Wird der Käfer gestört, entlässt er einen Teil der Substanzen in eine Explosionskammer, in der sie mit Hilfe verschiedener Katalysatoren reagieren. Bei diesen Reaktionen wird so viel Wärme frei, dass die Temperatur auf 100°C ansteigt und die entstehenden Chinone durch den hohen Druck nach außen geschleudert werden.

Durch Biegen des Hinterleibs kann die ätzende Flüssigkeit relativ gezielt auf den Feind gerichtet werden. Dabei sind etwa 20 Entladungen hintereinander möglich.

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NABU kritisiert Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts

Berlin -- Der NABU hat die heute von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgestellten Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts scharf kritisiert. *Die Bestimmungen zur Sicherheit, zur Informationspflicht oder zur Haftungsfrage sind reine Fassade", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit diesem Eckpunktepapier bekämen die Erforschung und der Anbau gentechnisch veränderter Organismen eindeutige Priorität gegenüber dem Natur- und Verbraucherschutz. Eine Abstimmung mit anderen Ressorts oder dem Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sei in dem Papier nicht zu erkennen, so der NABU-Präsident.

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