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Das WildGreen-Portrait zum Kleinen Leuchtkäfer...
Weitere Namen: Glühwürmchen, Johanniswürmchen
Familie: Lampyridae (Leuchtkäfer)
Ordnung: Coleoptera (Käfer)
Vorkommen: In Mitteleuropa verbreitet
Lebensraum: Waldränder, feuchte Wiesen
Aussehen: - Männchen 8-10 mm lang, schwarzgrau, flugfähig - Weibchen 10 mm lang, gelblichweiß, larvenähnlich, nur mit Flügelresten, flugunfähig - Larven, Weibchen und Männchen haben Leuchtfelder unter dem Hinterleib
Nahrung: - die Larven ernähren sich vor allem von Schnecken - adulte Leuchtkäfer nehmen keine Nahrung mehr auf
Entwicklung: An warmen Abenden im Juni paaren sich die Leuchtkäfer. Das Leuchten dient dabei der Anlockung des Partners. Die Männchen fliegen umher und finden die leuchtenden Weibchen, die sich im Gras aufhalten. Ihre Eier werden am Boden abgelegt, auch sie leuchten schon etwas. Die Larven leben etwa drei Jahre und verpuppen sich nach 5 Häutungen. Aus den Puppen schlüpfen schließlich die adulten Käfer, die kurz nach ihrer Paarung sterben.
Allgemeines: Die Fähigkeit von Organismen, aktiv Licht zu erzeugen, bezeichnet man allgemein als Biolumineszenz. Dabei wird chemische Energie in Lichtenergie umgewandelt. Beim Leuchtkäfer wird die Substanz Luciferin mit Hilfe des Enzyms Luciferase oxidiert, wobei Energie in Form von Licht freigesetzt wird. |