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Das WildGreen-Portrait zum Wasserläufer...
Weitere Namen: Gewöhnlicher Wasserläufer
Familie: Gerridae (Wasserläufer)
Ordnung: Heteroptera (Wanzen)
Vorkommen: Mitteleuropa
Lebensraum: Vor allem stehende Gewässer
Aussehen: - 8-10 mm langer, schmaler Körper - kurze Vorderbeine - lange Mittel- und Hinterbeine
Nahrung: Kleine, auf das Wasser gefallene Insekten
Entwicklung: Im Frühjahr paaren sich die Wasserläufer. Dabei tragen die Weibchen die kleineren Männchen stunden- oder tagelang umher. Die Eiablage erfolgt an Pflanzen direkt unter der Wasseroberfläche. Aus den Eiern schlüpfen die Larven, die sich innerhalb weniger Wochen über mehrere Häutungen zu den adulten Wasserläufern entwickeln. Die überwinterung erfolgt am Land.
Allgemeines: Die Beine und die Körperunterseite des Wasserläufers sind dicht behaart. Die Haare werden häufig geputzt und dabei mit einem wasserabweisenden Sekret überzogen. Dank der Oberflächenspannung des Wassers und der Unbenetzbarkeit des Körpers kann sich der Wasserläufer auf der Oberfläche des Gewässers fortbewegen. Das mittlere Beinpaar dient dem Gleiten auf der Wasseroberfläche, mit dem hinteren Beinpaar wird gelenkt. Wenn sie gestört werden, flüchten die Wasserläufer oft in flachen Sprüngen.
Die Bewegung eines auf das Wasser gefallenen zappelnden Insekts wird von Vibrationssinnesorganen, die sich an den Beinen befinden, wahrgenommen. Mit den kurzen Vorderbeinen wird die Beute gefangen und festgehalten. |