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Newsarchiv
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Freitag, 04 November 2005 |
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WWF-Wissenschaftler finden bisher unbekannten Korallenbarsch am Great Sea Reef
Frankfurt a. M., 04. November 2005: Der Planet ist offiziell um eine neue Fischart reicher: Die zur Familie der Korallenbarsche gehörende Art (Pomacentrus sp.) wurde bei der ersten umfassenden Untersuchung des vor Fidschi gelegenen Great Sea Reef von WWF-Forschern entdeckt. "Die Artenvielfalt des Riffs, das auch als Cakaulevu bekannt ist, ist weltweit einzigartig", erläutert WWF-Meeresexpertin Stefanie Schmidt. |
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Mittwoch, 10 August 2005 |
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Naturschutzbund (NABU) haben die Parteien aufgefordert, auch künftig an den Zielen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie festzuhalten. Darin ist u.a. festgelegt, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent zu steigern und den Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu verringern.
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Sonntag, 31 Juli 2005 |
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Sonntag, 31 Juli 2005 |
Frankfurt a. M., 19. Juli 2005: Auf der Kinoleinwand sorgen tanzende und singende Lemuren in dem aktuellen Animationsfilm "Madagascar" für ordentlich Rummel im Dschungel. In der Wirklichkeit ist das überleben dieser Halbaffen durch die Zerstörung ihres Lebensraums Wald stark bedroht. Der WWF schätzt, dass bis heute nur noch zehn Prozent der ursprünglichen Waldfläche auf der Insel erhalten sind. Die Lemuren hatten sich einst bei der Abspaltung Madagaskars vom afrikanischen Festland vor rund 168 Millionen Jahren auf die Insel retten können. Dort lebten sie lange weitgehend frei von Konkurrenten und Feinden. Doch durch die Rodung der Trocken- und Regenwälder droht den meisten der noch etwa 30 Lemuren-Arten Madagaskars jetzt die Vernichtung. Der WWF fördert auf Madagaskar seit mehr als 40 Jahren den Erhalt dieser einzigartigen "Schatzkammer des Lebens"" damit die Lemuren nicht nur im Kino durch den Dschungel "tanzen" können.
Bild: Ein Larvensifaka (Propithecus verreauxi) "hopst" im Westen Madagaskars zweifüßig durch die Landschaft (c) WWF-Canon Martin Harvey |
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Freitag, 01 Juli 2005 |
Fischer haben im Fluss Mekong im Norden Thailands den größten Süßwasserfisch aller Zeiten gefangen. Der Riesenwels wiegt stolze 292 Kilogramm. "Dieser Riesenwels ist so groß wie ein Grizzlybär. Es ist faszinierend zu wissen, dass solche Giganten noch in den Flüssen dieser Erde vorkommen", so Martin Geiger, Leiter des WWF-Fachbereichs Süßwasser. "Doch für den Mekong-Wels ist es fünf vor zwölf."
Der Weltrekord-Fisch ist akut vom Aussterben bedroht. Neue Staudämme und eine intensive Fischerei ließen seinen Bestand allein in den letzten beiden Dekaden um 90 Prozent schrumpfen. Dabei war der Wels vor einhundert Jahren noch in zahlreichen großen Flüssen von Vietnam bis Südchina verbreitetet. Mit dem Fischfang im Mekong werden jedes Jahr 1,4 Milliarden Dollar umgesetzt. Der Fluss ist für über 70 Millionen Menschen die wichtigste Proteinquelle. Der Mekong zählt zu den größten frei fließenden Flüssen der Welt mit einer beeindruckenden Artenvielfalt.
Der WWF hat im Rahmen seines "Living Mekong"-Programmes eine Rettungsaktion für den Riesenwels und andere bedrohte Fischarten gestartet. So wurden im Juni vier in Gefangenschaft aufgezogene Riesenwelse ausgesetzt, um die Population zu stabilisieren. Anhand grüner Kennzeichnungen werden ihre Wanderwege erforscht und Fischer davor gewarnt, diese Fische zu töten.
Bild: Zwei thailändische Fischer mit dem Mekong-Riesenwels (Pangasianodon hypophthalmus), dem größten bislang gefangenen Süßwasserfisch. © WWF-Canon / Suthep Kritsanavarin
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Mittwoch, 27 April 2005 |
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Seltene Fischart wird per Flugzeug aus Kanada nach Frankfurt gebracht Berlin, 26. April 2005. Der Amerikanische Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) kehrt nach Deutschland zurück. 20 geschlechtsreife Tiere der in deutschen Gewässern als ausgestorbenen geltenden Fischart landen am morgigen Mittwoch am Flughafen in Frankfurt/Main. Zusammen mit dem Huntsman Marine Science Center (HMSC) im kanadischen St. Andrews hatte ein Wissenschaftler-Team des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin die Fische in den vergangenen drei Jahren im kanadischen St. John Fluss gefangen und eingewöhnt.
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Mittwoch, 23 März 2005 |
Berlin, 14.03.2005: Nirgendwo auf der Welt bringt die globale Klimaerwärmung die Gletscher schneller zum Schmelzen als im Himalaja. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Umweltschutzorganisation WWF in Gland, Schweiz, vorgestellte Studie. Demnach drohen weit reichende Folgen für mehrere hundert Millionen Menschen in China, Indien und Nepal. Die schmelzenden Gletscher könnten die Wasserversorgung in weiten Teilen der Länder gefährden. Laut der Studie gehen die Gletscher der Region durchschnittlich um zehn bis 15 Meter im Jahr zurück. |
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Newsflash |
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NABU kritisiert Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts |
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Berlin -- Der NABU hat die heute von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgestellten Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts scharf kritisiert. *Die Bestimmungen zur Sicherheit, zur Informationspflicht oder zur Haftungsfrage sind reine Fassade", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit diesem Eckpunktepapier bekämen die Erforschung und der Anbau gentechnisch veränderter Organismen eindeutige Priorität gegenüber dem Natur- und Verbraucherschutz. Eine Abstimmung mit anderen Ressorts oder dem Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sei in dem Papier nicht zu erkennen, so der NABU-Präsident. |
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