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Newsarchiv
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Dienstag, 14 Dezember 2004 |
Fast ein Viertel der konventionellen Ware erreicht oder ueberschreitet Grenzwerte
Hamburg, 13. 12. 2004 - Das Greenpeace-EinkaufsNetz hat in einem neuen Test erstmalig Blattsalate auf Spritzmittelrueckstaende und Nitrat untersuchen lassen. Das erschreckende Ergebnis: Keiner der Salate aus konventioneller Landwirtschaft war frei von Pestizidrueckstaenden. |
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Dienstag, 15 Juni 2004 |
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Donald Duck, der weltbekannte Erpel aus Entenhausen, feiert am 9. Juni seinen 70. Geburtstag. Als Ente gehört Donald den Vogelarten" einer richtigen "Großfamilie". 10.000 wissenschaftlich beschriebene Vogelarten gratulieren dem immer jungen Filmstar gemeinsam mit dem WWF. Manch eine Ente treibt es ähnlich bunt wie Donald" zum Beispiel die farbenfrohe Mandarinente, die sich in Deutschlands Parks immer größerer Beliebtheit erfreut. Doch in ihrem chinesischen Verbreitungsgebiet ist der Bestand der wild lebenden Mandarinenten nach Angaben des WWF gerade durch Lebensraumverlust gefährdet. Auch um den Rest der Verwandtschaft ist es nicht gut bestellt. Jede achte der bisher beschriebenen Vogelarten" insgesamt 1.194 Arten" findet sich auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN wieder.
Quelle: WWF; Bild: Mandarinente (Aix galaericulata) © WWF-Canon / Reinhold Hellmich |
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Dienstag, 18 Mai 2004 |
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Wir wissen nicht, ob dieser kleine Freund für den SV Werder Bremen quakt. Sicher ist jedoch, dass der Makifrosch ganzjährig meisterliche Farben trägt: grün und orange. Der nur fünf Zentimeter lange, nachtaktive Frosch lebt in Mittel- und Südamerika. Die gute Nachricht: Er ist - wie die Werder-Fans - nicht vom Aussterben bedroht. Doch damit bildet er in seiner Verwandtschaft die Ausnahme. Denn weltweit schreitet das Amphibiensterben voran, erklärt der WWF. Klimawandel, Lebensraumverlust und Chemikalien machen den kleinen Lebewesen zu schaffen. 167 Amphibien-Arten stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, Tendenz steigend.
Quelle: WWF, Bild: Ein grüner Makifrosch (Phyllomedusa tomopterna) mit knallorangen Flanken und orange-schwarz gestreiften Oberschenkeln (c) WWF-Canon André Bärtschi |
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Montag, 19 April 2004 |
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Von wegen: Diese Zeiten sind lange vorbei. Den kleinen Käfern wurde bis zu den 70er Jahren mit Gift großflächig der Garaus gemacht. Heute sind die Maikäfer in einigen Ländern Mitteleuropas nahezu ausgerottet. Die gefräßigen Käfer fielen in der Vergangenheit vor allem durch ihren immensen Appetit auf. Traten sie in Scharen auf, verursachten sie verheerende Schäden in Wäldern, auf Wiesen, Gemüseäckern und Getreidefeldern. Sogar vor wenig schmackhaften Nadelbäumen machten die Vielfraße nicht halt. Zwar ist man mittlerweile froh, dass die Zeit der Maikäfer-Plagen vorüber ist, doch heute fragen sich viele: Wo sind nur all die Maikäfer hin?
Bild: Maikäfer-Männchen mit Fächerfühler (c) WWF R. Hellmich |
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Sonntag, 28 März 2004 |
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Frankfurt, 24.03.2004: Noch schlummern die meisten Gräser, Kräuter und Knospen - doch in Kürze werden sie alle aus ihrem "Winterschlaf" erwachen und uns mit ihrem saftigen Grün und ihren farbenfrohen Blüten erfreuen. Viele Pflanzen waren schon in frühen Zeiten als Heilpflanzen von großer Bedeutung. Der WWF weist zum Frühlingsbeginn darauf hin, dass auch heute noch weltweit rund 40.000 Arten als Heilkräuter in Arzneien, Kosmetikprodukten und Tees genutzt werden. Ein Viertel davon ist bedroht. 80 Prozent aller verwendeten Pflanzen stammen aus Wildsammlungen. Der WWF warnt davor, Heilpflanzen zu übernutzen, und entwickelt Strategien, um die Bestände wild wachsender Pflanzen zu schützen. |
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Donnerstag, 18 März 2004 |
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Gnadenlose Wilderei und der ungezügelte Holzeinschlag in den Regenwäldern Indonesiens haben die Tiger auf der indonesischen Insel Sumatra an den Rand des Aussterbens gebracht. Eine von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN, veröffentlichte Studie zeigt, dass seit 1998 jedes Jahr mindestens 50 Tiger Opfer skrupelloser Wilderer geworden sind. |
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Mittwoch, 17 März 2004 |
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Ihr stabiler Rückenpanzer schützt die Echte Karettschildkröte vor natürlichen Feinden. Ausgerechnet dieser Verteidigungsschild wird ihr jedoch zum Verhängnis. Der illegale Handel mit dem beliebten Schildpatt, das aus ihrem Panzer gewonnen wird, bringt diese Art an den Rand der Ausrottung. |
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Newsflash |
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NABU kritisiert Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts |
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Berlin -- Der NABU hat die heute von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgestellten Eckpunkte zur Novellierung des Gentechnikrechts scharf kritisiert. *Die Bestimmungen zur Sicherheit, zur Informationspflicht oder zur Haftungsfrage sind reine Fassade", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit diesem Eckpunktepapier bekämen die Erforschung und der Anbau gentechnisch veränderter Organismen eindeutige Priorität gegenüber dem Natur- und Verbraucherschutz. Eine Abstimmung mit anderen Ressorts oder dem Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sei in dem Papier nicht zu erkennen, so der NABU-Präsident. |
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